Partner-AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für das Referral-Partner-Programm der RSP Social Healthcare Consulting GmbH (Stand: Juli 2026).

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Bedingungen regeln die Teilnahme am Referral-Partner-Programm der RSP Social Healthcare Consulting GmbH, Steindamm 3, 20099 Hamburg (nachfolgend „CannaNow“). Teilnahmeberechtigt sind Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsschluss

Die Registrierung im Partner-Portal stellt ein Angebot auf Abschluss eines Partnervertrags dar. Der Vertrag kommt erst mit der Freischaltung des Partner-Kontos durch CannaNow zustande. Ein Anspruch auf Freischaltung besteht nicht.

§ 3 Leistungen und Provision

Der Partner bewirbt die CannaNow-Plattform über individuelle Referral-Links bzw. -Codes. Für vermittelte, tatsächlich bezahlte ärztliche Erstkonsultationen erhält der Partner eine Provision in der im Portal ausgewiesenen Höhe. Provisionen werden zunächst als „ausstehend“ geführt und nach Ablauf der Prüf- bzw. Stornofrist zur Auszahlung freigegeben; bei Stornierung, Rückerstattung oder Missbrauch entfällt der Anspruch (Clawback).

§ 4 Abrechnung und Auszahlung

Die Abrechnung erfolgt im Gutschriftverfahren auf die im Portal hinterlegte Bankverbindung. Der Partner ist für die zutreffende Angabe seiner steuerlichen Verhältnisse (insbesondere USt-ID bzw. Kleinunternehmerstatus) selbst verantwortlich und versteuert erhaltene Provisionen eigenständig.

§ 5 Pflichten des Partners

Unzulässig sind insbesondere: irreführende oder heilmittelrechtlich unzulässige Werbung, Werbung gegenüber Minderjährigen, Anreizmodelle für medizinisch nicht indizierte Behandlungen, Spam, Bid-on-Brand-Kampagnen auf geschützte Marken von CannaNow sowie Eigenvermittlungen. Der Partner hält alle einschlägigen gesetzlichen Vorgaben ein, insbesondere HWG, UWG und DSGVO.

§ 6 Laufzeit, Sperrung und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist für beide Seiten mit einer Frist von 14 Tagen kündbar. Bei begründetem Verdacht auf Verstöße kann CannaNow das Partner-Konto vorübergehend sperren; das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

§ 7 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Hamburg. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.